Alle Evangelisationsteamer waren im Tonstudio. Das Ergebnis ist im November zu hören. Das Cover gibt es jetzt schon zu sehen.  🙂

Die Zelttage in Sosa waren eine Freude:
– hochmotivierte Mitarbeiter
– Start in den Abend mit einem der vielen Chöre.
– Am ersten Abend kamen 300 Besucher, zum Schluss über 600.
– Besucher waren vom Kind bis zum Greis mit dabei.
– Hunger nach Gottes Wort!
– jeden Abend Bistro

Sogar eine 105-jährige kam zur Evangelisation in Sosa und meinte: „Wenn die Kirche mit dem Zelt zu mir kommt, dann muss ich hingehen.“

© Fotos: Jens Ulbricht, Lutz Scheufler

Für evangelistische Aktionen in kleinen Dörfern oder Stadtteilen müssen wir in Zukunft keine Zelte mehr mieten. Wir haben jetzt ein gebrauchtes Kompakt-Zelt für solche Einsätze gekauft. Dieses moderne Zelt kann flexibel zwischen 10m x 10m und 10m x 25m genutzt werden: bis 100 Personen an Bistro-Tischen und bis 270 Besucher Reihenbestuhlung. Das Zelt kann nicht nur mit Erdnägeln, sondern oder auch mit Wassertanks als Ballastierung aufgestellt werden. Der Aufbau ist mit nur sechs Mitarbeitern möglich. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zweckbestimmt für die Erhaltung der Zeltarbeit spenden.

Kleine Gemeinden können mit unserem Kompakt-Zelt schon jetzt für 2020 planen. Anfragen an Jens Ulbricht: jens.ulbricht@evangelisationsteam.de / Tel.: 037202-829014

ZUR ZELTARBEIT

Bereits vor Jahren war klar, dass die Redakteure der sächsischen Kirchenzeitung „Der Sonntag“ angesichts der Auflagenhöhe jeden Abonnenten persönlich kennen müssten. Ob es dieses Kirchen-Blättchen heute noch gibt? Überraschung! Jetzt bekam ich einen interessanten Beitrag aus einer aktuellen Ausgabe zugespielt. Ein Pfarrer Dr. Christoph Körner (Erlau) behauptet darin, dass der „Evangelist Lutz Scheuffler“ in einem Facebook-Eintrag von 2012 schrieb: „Ich hatte zu dieser Zeit die Landeskirche bereits verlassen. Ich hatte begriffen, Änderungen kann es in der Kirche nur geben, wenn man ihr die Finanzmittel entzieht.“

Da der vermutlich verwirrte Pfarrer mich gemeint hat, versuche ich etwas Ordnung in sein Wirrwarr zu bringen: Der erwähnte Facebook-Eintrag von 2012 ist nicht von mir. Ich bin erst seit Oktober 2016 bei Facebook. Außerdem  habe ich die sächsische Landeskirche nicht verlassen, weder räumlich noch als Mitglied. Und „Scheufler“ wird nur mit einem F geschrieben!

Der pastorale Durcheinanderbringer macht in seinem Beitrag fleißig weiter. Theo Lehmann habe bei einer Evangelisation im Jahre 1985 eine Kollekte für das Evangelisationsteam verweigert. Nun, das Evangelisationsteam gibt es erst 20 Jahre später – seit 2005 als losen Zusammenschluss von Evangelisten und seit reichlich vier Jahren als Missionswerk.  

Ich muss bekennen: Inzwischen habe ich mich mit dem mir fälschlicherweise zugeschriebenen Satz angefreundet: „Änderungen kann es in der Kirche nur geben, wenn man ihr die Finanzmittel entzieht.“ Vielleicht sollten die letzten verbliebenen Abonnenten der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ das einmal bedenken. 

Lutz Scheufler

12. – 30. Juni 2019 in Werdau

Fotos: Jens Ulbricht

Vor einiger Zeit hatte das Evangelisationsteam ein kleines Dankeschön an seine Freunde und Spender geschickt. Ende Mai entdeckte ich so ein Holzkreuz dem Gott-ERlebt-Logo im Restaurant „Blockhauscafé“ in Erdmannsdorf.
Lutz Scheufler

Die Leipziger Volkszeitung schreibt über Andreas Riedel: „Der Mann ist Profi, mit Headset und rhetorisch geschult, er tritt regelmäßig im „Gott ERlebt“-Zelt auf, das durchs Land tourt.“

ALLES LESEN

Zeltevangelisation im Juni 2018 in Winterlingen / Foto: Jens Ulbricht

Wetzlar (idea) – Das Interesse an Zeltmissionseinsätzen in Deutschland steigt wieder. Das ergab eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) bei sieben Werken, die sich auf diesem Gebiet engagieren. Insgesamt sind in diesem Jahr 58 Einsätze geplant, 14 mehr als im vergangenen Jahr und auch acht mehr als 2017.

Die Evangelisch-methodistische Kirche hat elf Zelte

Größter Veranstalter ist das Evangelisationswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) mit elf Zelten und 26 Einsätzen in Deutschland. Hinzu kommen 30 weitere Projekte im europäischen Ausland, wie der Leiter der Zeltmission, Hans-Martin Kienle (Laichingen bei Ulm), idea sagte. Klassische Zeltmissionseinsätze mit einem Redner und Rahmenprogramm gebe es allerdings nur noch zwei. Bei den übrigen Projekten handele es sich um „evangelistische Einsätze“, bei denen man mit einem niedrigschwelligen Angebot versuche, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.

Vorteil: Wenig Aufwand für Gemeinden

Dagegen setzt das Evangelisationsteam des sächsischen Evangelisten und Liedermachers Lutz Scheufler (Waldenburg) genau auf diese klassischen Veranstaltungskonzepte. Acht solcher Vorhaben sind in diesem Jahr geplant. „Wir merken, dass die gastgebenden Gemeinden sehr dankbar sind, wenn sie nicht ein großes Rahmenprogramm organisieren müssen“, so Scheufler. Ein bibeltreuer Prediger und gute Musik, das reiche. 

ALLES LESEN

© idea 25.05.2019

Das Zeltteam um Jens Ulbricht hat nicht nur den Auf- und Abbau an den Veranstaltungsorten zu leiten. Hinter den Kulissen haben sie unser Evangelisationszelt zu einem Schmuckstück gemacht und den Standort in Herrenhaide ausgebaut und modernisiert. Arbeit, die niemand sieht, aber sehr wichtig ist. Beim Hoffest des Evangelisationsteams zeigte der Gastgeber, Jens Werner, einige Vorher-Nachher-Fotos.
Hier eine Auswahl …

Zum Freundestag Evangelisation am 20.11.2019 wird der idea-Vorstandsvorsitzende, Helmut Matthies, die Vorträge halten und Niels Petersen von seiner Lebenswende und seinem Einsatz für Jesus berichten.

Die beiden großen Kirchen in Deutschland verlieren womöglich bis 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder. idea fragte Christen, was die Kirchen jetzt tun müssen, um dieser prognostizierten Entwicklung entgegenzuwirken.

idea Spektrum 19-2019

Bekehrungspredigt statt Belehrungsrhetorik

Obwohl im Missionsbefehl „Gott will alle“ drin steckt, geht es im Reich Gottes nicht um große Mitgliederzahlen, sondern um Jesus-Nachfolge. Darauf lassen sich nach Aussage von Jesus nicht viele Menschen ein. Der schmale Weg, den nur wenige finden, bleibt dennoch Hauptthema der christlichen Gemeinde, damit niemand auf dem breiten Weg verloren bleiben muss. Wird jedoch werbende Bekehrungspredigt durch weltrettende Belehrungsrhetorik ersetzt, sind die Landeskirchen am Tropf der Kirchensteuer im Jahr 2060 nichts weiter als ein dahinsiechendes Immobilienunternehmen. Erfolgreich vertreiben sie bereits heute Jesus-Gläubige aus ihren Mitgliederkarteien. Die Zukunftsfrage der christlichen Kirche macht sich nicht an der Mitgliederzahl fest, sondern an Christus und dem Inhalt der Verkündigung. Lebendige Gemeinden wird es daher bis zu dem Tag geben, an dem Jesus hier das Licht ausmacht.

Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau), Evangelist, Liedermacher
und Leiter des Evangelisationsteams

© Nachrichtenagentur idea