Der sächsische Liedermacher Lutz Scheufler legt mit seiner neuen CD den Finger in gesellschaftliche Wunden. Diese CD bietet mehr als Unterhaltung, vielleicht sogar Stoff zum Streiten: „Wohin gehst du?“Lutz Scheufler packt  nämlich mit seiner neuesten Produktion Themen an, die nicht nur seicht dahinplätschern: Flüchtlinge, ´fake news´, Meinungsdiktatur. Mit dem „Evangelisationsteam“ ist Lutz Scheufler in ganz Deutschland unterwegs. Die Erfahrungen aus Begegnungen mit Menschen von Rügen bis zum Bodensee sind eingeflossen in seine Texte. Regina König hat mit Lutz Scheufler in die CD reingehört.

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Krelingen/Zavelstein (idea) – Christen sind in den Lebensbereichen Sexualität, Geld und Kommunikation besonders anfällig für Versuchungen. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes, Joachim Cochlovius (Walsrode), auf einem Kongress zum Thema „Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Bekehrung und neues Leben nach Gottes Wort“. Er fand vom 12. bis 14. April im GRZ (früher: Geistliches Rüstzentrum) Krelingen statt. An dem Treffen nahmen über 200 Besucher teil. Zu einem parallel stattfindenden Kongress mit dem gleichen Thema in Bad Teinach-Zavelstein (Nordschwarzwald) kamen ebenfalls über 200 Teilnehmer. Laut Cochlovius sind die genannten Bereiche „die drei wichtigsten Einflugschneisen Satans“. Durch die Bekehrung zu Christus würden sie grundlegend verändert: „Das neue Leben ist nicht nur ein Wunschtraum, sondern eine Realität, die im Leben von Christen sichtbar wird.“ In diesem Sinne seien Christen die wahren „Alternativen“, nämlich „Lichtträger in einer dunklen Welt“. Der Bremer Pastor Olaf Latzel rief die Teilnehmer auf, täglich von Unzucht, Ungehorsam, Feigheit und Faulheit umzukehren. Außerdem sollten sie das Evangelium von Jesus Christus kennen, darauf vertrauen und es weitergeben. 

Das „schleichende Gift“ des „Wohlfühlevangeliums“

Der württembergische Pfarrer Hans-Otto Graser (Wurmberg) erklärte, die Kirche dürfe keine „Wohlfühlkirche“ sein, die ein angepasstes Evangelium verkündige und das stellvertretende Strafleiden Christi leugne. „Das Wohlfühlevangelium wirkt wie ein schleichendes Gift, das die Motivation zur Evangelisation abtötet.“ Die wahre Kirche komme nur durch das Kreuzesleiden zur Herrlichkeit und müsse das Evangelium unverfälscht und kompromisslos verkündigen. Der Evangelist und Liedermacher Lutz Scheufler (Waldenburg) sagte, Gemeinden sollten nicht Clubhäuser, sondern Rettungsstationen sein. Die Lebensrettung verlorener Menschen durch die Verkündigung des Evangeliums sei die vorrangige Aufgabe der Christen. Pfarrer Winrich Scheffbuch (Stuttgart) bezeichnete die Bekehrung als „Lebensnerv“ der Christenheit. Weil Jesus verlorene Menschen rette, müsse das Evangelium überall laut und deutlich verkündigt werden. Der 1992 von Pastor Heinrich Kemner in Krelingen gegründete Gemeindehilfsbund bietet nach eigenen Angaben im kirchlichen Lehrpluralismus seelsorgerliche Hilfe und biblisch-theologische Orientierung an. Er hat etwa 840 Mitglieder und Freunde.

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Es war ein gesegneter Tag am 06. April in Chemnitz. 52 Teilnehmer hatte das Seminar „Persönliche Evangelisation“ mit dem Evangelisten Guntram Wurst. Es ist ein sehr wichtiges Thema, dass Christen sprachfähig werden und ihren Glauben sichtbar und hörbar leben.

Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen in der EKD hat sich für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen ausgesprochen. Sie sehen darin „einen ersten, einfach realisierbaren Schritt für eine nachhaltige Mobilitätswende“. So verhindere eine angemessene Geschwindigkeit Unfälle, senke den Lärmpegel und reduziere den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid als Beitrag zum Klimaschutz, erklärten die Beauftragten bei ihrer Frühjahrstagung in Potsdam …

Bei Mission aufs Gaspedal treten

Kritik an dem Vorstoß kommt hingegen vom Evangelisten und Leiter des Evangelisationsteams, Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau). idea sagte er, der Auftrag der Kirche sei nicht, das Tempo der Autos zu limitieren, „sondern beim Missionsbefehl aufs Gaspedal zu treten – denn wer den CO2-Ausstoß der Sünde inhaliert hat, fährt zur Hölle“. Damit ein Mensch aber gut durchs Leben düsen könne, Hilfe bei seinen „Unfällen“ erfahre und sauber im Himmel ankomme, brauche er Jesus. „Nur Jesus bietet Reinigung von der Sünde und freie Fahrt für begnadigte Sünder an“, so Scheufler.
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