900 Seelen leben hier – doch das kleine Dorf macht sein eigenes Theater, und zwar mitten auf dem Sportplatz: im sächsischen Königshain führen Laiendarsteller das gesamte Markusevangelium auf – in Zusammenarbeit mit dem Evangelisationsteam e. V. Also: groß was los im kleinen Dorf  – der ERF hat vorbeigeschaut.

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QUELLE: ERF

 

 

 

© kairospress

Um den „Stand der deutschen Einheit“ ging es in dieser Woche im Bundeskabinett, der jüngste Jahresbericht wurde vorgelegt. Und der macht klar: obwohl sich die Lebensverhältnisse angleichen, Unterschiede gibt es noch immer, z. B. in der Wirtschaftskraft und auch in der demographischen Entwicklung. Besonders unähnlich sind sich Ost und West allerdings in einem ganz anderen Punkt: während im Westen die Mehrheit der Bevölkerung Kirchenmitglieder sind, nennen sich in Ostdeutschland nur etwa 25% Christen. Ticken Ost- und Westdeutsche also in Sachen Glauben ganz anders? Regina König hat nachgefragt bei Lutz Scheufler, der bundesweit als Evangelist unterwegs ist.

QUELLE: ERF

 

 

… ANGEDACHT: Bedingungen gefällig?
… aus Kirche ausgetreten
… Missverständnis „Zeltevangelisation“
… Tischler wird Evangelist
… Erziehungsfragen
… Neues Zeltprojekt

u.v.m.

 

 

 

Michael Kaufmann

In Königshain wird in unserem Rundzelt Theater gespielt. Die Idee ist so einfach wie faszinierend: Das gesamte Markus-Evangelium als Theaterstück. Das Markus Theater stellt dabei den Bibeltext in den Vordergrund und verzichtet auf eine klassische Bühne, Lichteffekte und jegliche Requisiten. Dennoch ist es eine außergewöhnliche Theatererfahrung. Die Zuschauer sitzen in einem Rundtheater, mitten im Geschehen. Die Ansprachen zu den einzelnen Episoden liefert jeden Abend der Evangelist Michael Kaufmann. Weiterlesen

Guntram Wurst (*1972) kommt zum Evangelisationsteam. Der gelernte Tischler lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Limbach-Oberfrohna. Er setzt sich seit vielen Jahren in seiner Kirchgemeinde ein. So leitete er u.a. die „Junge Gemeinde“, sang in verschiedenen Chören und arbeitet bei der Vorbereitung und Gestaltung eines evangelistischen Gottesdienstes (Neu Leben) mit. Dem Evangelisationsteam fiel der begabte Mann bereits vor einigen Jahren positiv auf, als er beim „Seminar für Evangelisation“ teilnahm. Derzeit absolviert der Evangelist ein Fernstudium am “Seminar für biblische Theologie” in Beatenberg (Schweiz). Weiterlesen

In Gesprächen fällt mir manchmal auf, dass mit dem Begriff „Zeltevangelisation“ häufig aufwendige Unterhaltungsprogramme mit etwas christlicher Botschaft verstanden wird. Doch dies ist nicht unser Auftrag. Unterhaltungsprogramme können andere besser. Unser Auftrag ist, Menschen von Jesus Christus zu erzählen und sie zu einem Leben in der Nachfolge und unter der Herrschaft von Jesus Christus einzuladen. Um diesen Auftrag zu erfüllen, braucht es nicht mehr als eine klare Verkündigung, etwas gute Musik und evtl. noch ein Zeugnis oder Interview. Wichtig ist auch, dass der Veranstaltungsort einladend ist, und sich die Menschen dort wohlfühlen können. Deshalb ist uns eine gute, zeitgemäße und dem Zweck dienliche Ausstattung unseres Zeltes wichtig. Übrigens 2018 sind noch Zelttermine frei.

Jens Ulbricht, Geschäftsführer

 

Bernd Günther

Jedesmal nach den Zelttagen treffe ich bei meinen Diensten in den Gemeinschaften manche neuen Besucher. Und etliche berichteten mir, dass sie durch die Zelttage dazu gekommen sind.
Unser Nacharbeitsbibelkreis, wo wir es gewagt haben alte Hasen und die Zum-Glauben-Gekommenen zusammenzunehmen, ist recht gut gelaufen. Die Themen und den Ablauf haben wir ganz auf die Neuen eingestellt und es gibt manchen, der schon lange in die Bibelstunden kam und jetzt sagt, dass die grundsätzlichen Themen und Fragen auch für ihn richtig gut sind. Alle, die zum Kreuz gekommen sind, finden sich in unseren Kreisen regelmäßig wieder und bereichern unser Miteinander.
Bernd Günther, Gemeinschaftspastor in Werdau