Esther Kühner (l.) im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin

Esther Kühner (l.) im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin

In der letzten November-Woche fand in der FeG Borna eine Evangelisationswoche „Gott ERlebt“ statt. Einige Missioteamer unterstützten die kleine Gemeinde. Aus Süddeutschland waren Esther Kühner und Bettina Wierk angereist. Hier ein Auszug aus ihrem Bericht vom Missioteam-Einsatz:

– Wir hörten viele harte Worte der Ablehnung gegenüber Gott. Dennoch erlebten wir einige offene Gespräche bis hin zu seelsorgerlicher Tiefe. Eine ältere Frau nahm am Marktstand dankend ein christliches Buch in Empfang. Sie ist offen für die Botschaft von Jesus. Seit dem Tod ihres Sohnes betet sie täglich zu Gott. Zwei Tage später suchte sie uns nochmals auf und bedankte sich recht herzlich, weil ihr der Inhalt guttut.

– Ein Mann vor dem Krankenhaus begann vor einiger Zeit zu seinen verstorbenen Eltern zu beten, damit sein Fuß nicht abgenommen werden muss. Als er eine Bibel geschenkt bekommt, strahlt er. Ja, er weiß, er sollte eigentlich schon lange sich mal um Gott kümmern. Er möchte unbedingt darin lesen. Wir konnten ihm die einzig wahre Hoffnung weitergeben, wenn er mit Jesus eine Beziehung beginnt.

– Eine attraktiv wirkende Frau im E-Rollstuhl düst über den Markt. Als wir sie fragten, ob wir ihr eine Bibel schenken dürfen, hält sie an. Ein Lächeln ging über ihr Gesicht. Sie nimmt die Bibel und steckt sie dankend in ihren Korb. „Nein, noch nie hatte ich eine Bibel in der Hand“. Ein ausführliches Gespräch schloss sich an. Wir konnten ihr einiges über den Glauben an Jesus erzählen und wie uns Jesus verändern kann. „Oh ja, das möchte sie!“ Sehr interessiert folgte sie unseren Ausführungen und freute sich beim Abschied riesig.

Dass zu einem Kind Papa und Mama gehören, versteht sich von selbst. Das weiß jedes Kind von Geburt an, instinktiv. Dass zwei Papas oder zwei Mamas zu ihnen gehören sollten, ist Science Fiction. Darauf sind unsere Kinder nicht programmiert!

Dr. Christa-Maria Steinberg, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

img_4406Jetzt ist es wieder dran: Die LEGO-Bausteine müssen gewaschen werden. Von hier aus ein herzliches DANKESCHÖN an alle, die säckeweise die 180.000 Bausteine in ihre Waschmaschine stecken und dann trocken. Die Kinder werden im nächsten Jahr mit den sauberen Steinen nicht nur viel Freude haben, sondern auch von Jesus hören.

 

 

 

 

 

Olaf Latzel Foto: Philipp Oehme

Olaf Latzel
Foto: Philipp Oehme

Letztes Jahr war die Stadtkirche in Limbach-Oberfrohna zu unserem Freundestag schon voll besetzt. Heute sind einige Leute wieder nach Hause gegangen. Die Kinder wurden vor Veranstaltungsbeginn zum Kinderprogramm ins Gemeindehaus geschickt, damit in der Kirche die über 600 Besucher Platz finden konnten. Gastprediger war der Bremer Pastor Olaf Latzel.

Predigt und Vortrag zum Nachhören:

  • Predigt Josua 2 – Olaf Latzel (Youtube)
  • Missionsvortrag – Olaf Latzel (Youtube)

 

idea-online schreibt:

Ungläubige Pfarrer sind größtes Hindernis für Mission

Limbach-Oberfrohna: Das größte Hindernis für Mission und Evangelisation in Deutschland sind Pfarrer, die die Aussagen des Glaubensbekenntnisses selbst nicht für wahr halten. Diese Ansicht vertrat der Pastor der Bremer St.-Martini-Gemeinde, Olaf Latzel, am 16. November beim Freundestag Evangelisation in Limbach-Oberfrohna bei Zwickau. Er gehe davon aus, dass 80 Prozent der Pfarrer „nicht wiedergeboren“ seien, sagte er vor 600 Besuchern in der Stadtkirche. Latzel: „Das Wichtigste, was wir in Deutschland brauchen, ist Pfarrermission. Wir müssen die Pfarrer missionieren.“ Viele hätten während des Theologiestudiums ihren Glauben an Christus verloren. Denn wesentliche Inhalte wie die Jungfrauengeburt oder die leibliche Auferstehung würden an Theologischen Fakultäten geleugnet. So verwundere es nicht, dass viele Pfarrer unter Mission verstehen, „in die Dritte Welt zu gehen und dort Brunnen zu bohren“. Das aber sei Diakonie und nicht Mission. Missionieren bedeute, den Menschen unmissverständlich von Jesus zu erzählen. Stattdessen betätigten sich führende EKD-Vertreter im interreligiösen Dialog mit dem Islam.

Juden die christliche Botschaft nicht zu sagen ist „Antisemitismus pur“

Als Beispiel nannte Latzel das Engagement des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm (München) im Kuratorium des Münchner Islam-Zentrums. Latzel: „Wenn jemand Muslime angreift, stellen wir uns ganz klar hinter sie. Auch sollen sie hier ihre Moscheen bauen dürfen. Aber wir glauben nicht an denselben Gott.“ Kritik übte Latzel ferner am Nein der EKD-Synode zur Judenmission. Die Deutschen hätten dem jüdischen Volk in der Vergangenheit Schlimmstes angetan – „keine Frage“. Juden jetzt aber das Evangelium vorzuenthalten sei „Antisemitismus pur“.

Wenn jeder Christ täglich zehn Minuten betet

Im Blick auf die „Frommen“ im Land sagte Latzel, sie wollten zwar Mission und Evangelisation, aber zu wenige beteten: „Das Problem ist, dass wir nicht genug die Hände falten.“ Es bliebe nicht wirkungslos, wenn jeder Christ in den nächsten sechs Monaten täglich zehn Minuten für einen bestimmten Menschen betete: „Dann erleben wir eine Erweckung. Das garantiere ich euch.“ Das Gebet unterstütze nicht die missionarische Arbeit, es sei selbst missionarisch. Gerade die Christen im Osten Deutschlands wüssten, was Gebet bewirken könnte, sagte Latzel mit Blick auf die Friedliche Revolution von 1989. Er ermutigte dazu, täglich mindestens ein Kapitel aus dem Alten und ein Kapitel aus dem Neuen Testament zu lesen: „Wer es darunter tut, hat nicht genug Wort Gottes.“ Das sei wie bei der Ernährung: „Wenn man sagt, ich esse mich nur einmal pro Woche satt, und sonst gibt es nur Knäckebrot, dann nimmt der Körper Schaden. Genauso ist es mit unserer geistlichen Versorgung.“ Latzel sprach auf Einladung des Evangelisationsteams um den sächsischen Evangelisten Lutz Scheufler (Waldenburg bei Zwickau). Der Verein mit acht Mitarbeitern wurde im Dezember 2014 gegründet.

Evangelisationsteam beschenkt HeartCore 2016_10-mobu

„Wir staunten nicht schlecht, als wir vom Evangelisationsteam e.V. die Zusage erhielten, dass sie uns mit je 30 Exemplaren „Edition C-Bibelkommentar“ (Komplettausgabe) und „Biblische Hermeneutik“ von Gerhard Maier beschenken wollen. Diese Bücher sollten an interessierte Studenten kostenlos weitergegeben werden und ihnen bei exegetischer Arbeit oder persönlicher Stiller Zeit eine Hilfe sein. … an dieser Stelle möchten wir uns für diese großzügige Spende noch einmal herzlich bedanken!“ 

 

„HeartCore“ bedeutet „Kerniges für Herz und Hirn“. Hierbei handelt es sich um eine Eigeninitiative von Studenten der Evangelischen Hochschule Moritzburg. Seit 2014 veranstalten sie regelmäßig Themenabende. Die Initiative will u.a. bei den Studenten um Vertrauen in die Bibel als lebendiges und geltendes Wort Gottes werben.