IDEA-SERIE Der Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober 1517 gilt als die Initialzündung für die Reformation. Welche Thesen wären heute notwendig? idea bat 95 Christen, eine These zur Situation von Kirche und Gesellschaft zu formulieren. Hier lesen Sie die These 33:

idea Spektrum 1-2017

idea Spektrum 1-2017

 

Er saß im Gefängnis und hatte schlechte Aussichten für seine Zukunft. Dietrich Bonhoeffer gehörte zum Kreis der Männer, die das Attentat auf Adolf Hitler vorbereitet hatten. Im Gefängnis schrieb Bonhoeffer ein Gedicht, dass schon vielen Menschen Hoffnung, Trost und Zuversicht gegeben hat. Eigentlich ist es nicht das Gedicht, sondern der, um den es in diesen Zeilen geht. Das ist der Gott, der uns in der Bibel vorgestellt wird.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Ich wünsche Ihnen für’s neue Jahr nicht Glück und Gesundheit. Das kann morgen alles schon kaputt sein. Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz Unglück und Krankheit Gott vertrauen können und bei ihm geborgen sind – wie Dietrich Bonhoeffer.

Frohe Weihnachten und Gottes Segen für 2017 wünscht im Namen des Evangelisationsteams
Lutz Scheufler

portrait

Im November wurde er beim 5. Freundestag für den Dienst in unserem Missioteam eingesegnet. Nun hat idea-spektrum in seiner letzten Ausgabe 2016 über das un-glaubliche Leben von Klaus Pagenkopf ein Porträt veröffentlicht.

 

 

 

 

 

Esther Kühner (l.) im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin

Esther Kühner (l.) im Gespräch mit der Oberbürgermeisterin

In der letzten November-Woche fand in der FeG Borna eine Evangelisationswoche „Gott ERlebt“ statt. Einige Missioteamer unterstützten die kleine Gemeinde. Aus Süddeutschland waren Esther Kühner und Bettina Wierk angereist. Hier ein Auszug aus ihrem Bericht vom Missioteam-Einsatz:

– Wir hörten viele harte Worte der Ablehnung gegenüber Gott. Dennoch erlebten wir einige offene Gespräche bis hin zu seelsorgerlicher Tiefe. Eine ältere Frau nahm am Marktstand dankend ein christliches Buch in Empfang. Sie ist offen für die Botschaft von Jesus. Seit dem Tod ihres Sohnes betet sie täglich zu Gott. Zwei Tage später suchte sie uns nochmals auf und bedankte sich recht herzlich, weil ihr der Inhalt guttut.

– Ein Mann vor dem Krankenhaus begann vor einiger Zeit zu seinen verstorbenen Eltern zu beten, damit sein Fuß nicht abgenommen werden muss. Als er eine Bibel geschenkt bekommt, strahlt er. Ja, er weiß, er sollte eigentlich schon lange sich mal um Gott kümmern. Er möchte unbedingt darin lesen. Wir konnten ihm die einzig wahre Hoffnung weitergeben, wenn er mit Jesus eine Beziehung beginnt.

– Eine attraktiv wirkende Frau im E-Rollstuhl düst über den Markt. Als wir sie fragten, ob wir ihr eine Bibel schenken dürfen, hält sie an. Ein Lächeln ging über ihr Gesicht. Sie nimmt die Bibel und steckt sie dankend in ihren Korb. „Nein, noch nie hatte ich eine Bibel in der Hand“. Ein ausführliches Gespräch schloss sich an. Wir konnten ihr einiges über den Glauben an Jesus erzählen und wie uns Jesus verändern kann. „Oh ja, das möchte sie!“ Sehr interessiert folgte sie unseren Ausführungen und freute sich beim Abschied riesig.

Dass zu einem Kind Papa und Mama gehören, versteht sich von selbst. Das weiß jedes Kind von Geburt an, instinktiv. Dass zwei Papas oder zwei Mamas zu ihnen gehören sollten, ist Science Fiction. Darauf sind unsere Kinder nicht programmiert!

Dr. Christa-Maria Steinberg, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie